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 Beitrag Verfasst: Montag, 21. November 2011, 23:03:00 
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Moin,

heute habe ich es getan, ich habe mir den billigen Onroader von R2Hobbies bestellt.
Kostet ca. 50€ als Bausatz, da kann man nicht viel falsch machen und nen Bericht ist es auch wert.
Geplant ist eine Mischung aus Drifter und Racer, also werde ich keine Sachen wie Countersteer, Freilauf oder extremen Sturz verbauen.
Einige alte User erinnern sich an einen ähnlichen Versuch, auch bekannt als Projekt: Beauty & Beast,
welches durch die schlechte Quali des HPI E10 gescheitert ist.
Eigentlich ist es mehr ein Versuch wie weit man den Chinawagen beschleunigen kann ohne, dass er zerfällt.

Geplant ist:

    - Eine dunkle Carbon Mustang Karo
    - fürs Erste ein 4600kv Mamba Max
    - später als maximum einen 10500kv Motor
    - die 100 Km/h knacken
    - testen der Drifttauglichkeit und des Modells allgemein.

Sobald es aus China da ist, kommen Bilder und natürlich weitere Infos mit Bericht.

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 Beitrag Verfasst: Dienstag, 22. November 2011, 15:26:08 
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Na, das geht ja schon super los.
Ich denke, dass der Wagen heute raus geht, aber dafür bekomme ich eine andere Mail.
Die PayPal Adresse würde nicht mit meiner Adresse übereinstimmen und ich solle doch einen Beweis wie Perso oder Führerschein vorzeigen.
Schaue ich bei PayPal nach und meine jetzige Adresse steht da, nur ein winziger Fehler war dabei.
Ich habe Straße mit Str. abgekürzt, da viele China-Shops das "ß" nicht kennen oder schreiben können.
Wegen diesem kleinen Fehler dauert das ganze einen Tag mehr. :(

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 Beitrag Verfasst: Samstag, 10. Dezember 2011, 12:36:28 
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Das Modell ist ja schon angekommen und zusammengebaut.
Bis jetzt sehe ich das Modell sehr gemischt.
Zu dem was ich schreibe gebe ich nochmal vor,
dass es sich um ein ca. 50€ Nachbau eines ca. 230€ Modells handelt.

Da Modell ist ca. nach 2 Wochen bei mit angekommen, für die Hong Kong Post ist das schon recht gut.
Leider hätte das ganze etwas "inhaltfreundlicher" sein können.
Alle Sachen wurde in die Karo (die ich mitbestellt habe) gequetscht, so dass alles an der Karo kratzen kann.
Polsterung sucht man in diesem Karton vergeblich, da ist HobbyKing luxus gegen.
Des Weiteren war es nicht mal ein Karton, sondern eine ca. 5mm dicke Styroporplatte.
So sah es bei mir aus:

Bild
Man beachte den Knick oben drauf. Aber immerhin habe sie "Fragile" draufgeklebt.

Zu meiner Verwunderung war aber nichts ernsthaft beschädigt, bis auf ein paar Kratzer auf der Karo.
Zum Glück waren die nicht so tief, dass man was sehen könnte.
Alles ausgepackt sah es dann so aus:

Bild
Das ist das was drin war, wie man sehen kann keine Polster. :roll:

Wer kann sehen was fehlt?
Richtig, es ist keine Anleitung mit dabei, das wusste ich aber schon zuvor.
Bei R2Hobbies kann man diese aber runterladen und mit Adobe öffnen.
Die Anleitung ist recht gut gemacht, sehr verständlich (auch wenn man der englischen Sprache nicht mächtig ist),
hier kann man sich nicht beklagen.

Das schöne an einem Bausatz ist ja, dass man alles am Modell genau sehen kann,
so sind mir doch ein paar Schwachstellen aufgefallen.
Fangen wir mit dem Material an.
Das Plastik fühlt sich sehr ähnlich den Reelymodellen an und macht keinen guten Eindruck,
was anderes sollte man bei dem Preis auch nicht erwarten.
Die erste große Schwachstelle die einem ins Auge springt ist der Mitnehmer der Welle.
Das Riemenzahnrad wird mit einem Clip an die Welle gesteckt,
wobei ein Stift durch die Welle geht und dieser Stift die Welle bewegt.
Soweit ja nichts komisches, doch ist dieser Stift aus besagtem Pastik und ganze 2mm dick.
Passgenauigkeit ist ja ein Fremdwort bei dem Modell, was ich bei den Achsen noch sehen werde.
So hat die Welle und der 2mm Stift Spiel, spätestens jetzt sollte jeder ins Grübeln kommen.
Die ganze Leistung des Motors wird über diesen Stift übertragen. *schnecke*
Leider habe ich 2 Clips verloren die ich erst heute gefunden habe, so musste ich das Ganze flicken.
Ich denke mein Clip hält mehr aus. :lol:

Bild

Sonst verlief der Aufbau recht Problemlos, bis zu den Diffs.
Ich habe beim Aufbau schon immer meine Probleme mit einem Kugeldiff gehabt, aber das hat alles in den Schatten gestellt.
Ein Kugeldiff wird ja über eine Schraube eingestellt, welche an der anderen Seite eine Kontermutter und eine Feder hat.
Bei allen Mühen, die Schraube war zu kurz. Man konnte die Feder noch so weit drücken, aber es war nichts zu machen.
Als ich die Federn durch welche aus div. Kugelschreiber getauscht hatte, konnte die Schraube endlich greifen.
Als wenn das nicht genug wäre, musste ich sehen wie weich die Diffcups waren, da reicht wohl ein Schlag und sie sind durch.
Naja, vorher bricht bestimmt der 2mm Stift in der Welle. :lol:

Ich sagte ja, dass die Passgenauigkeit nicht grade die beste ist.
Die Stifte für die CVDs müssen ja recht Stramm sitzen, so kennt man ja die Stifte, die sich in die Löcher pressen und somit fest sind.
Diese Stifte haben ja Rillen, dass sich das überschüssige Material dahin flüchten kann.
Nun wer denkt was anderes, diese Stifte hatten keine Rillen, so machte man mit der Zange mehr an den CVDs kaputt, als dass man den Stift hinein bekommen.
Als Notlösung habe ich einfach wieder einen Nagel auf länge geschnitten und den als Stift genommen, leider sitzt der recht locker und wird nur von dem Kugellager in den Achsschenkel gehalten.

In div. Foren hört man wie die Leute über die Dämpfer meckern, doch ganz so schlimm fand ich diese nicht.
Man hat versucht sie verstellbar zu machen, leider geht das mit Plastikring -gewinde sehr schlecht.
Doch sonst kann ich nicht viel schlechtes sagen, sie liegen zwischen den TT-01 Rutschdämpfern und Reelydämpfer. ;)
Aber bis jetzt sind sie dicht.

Mal das Chassis fast fertig:
Bild

Weitere Probleme hab es erstmal nicht mehr.
Nun war das Chassis fertig und bereit für die Elektronik.
Verbaut wurde erstmal ein Mamba Max Pro mit einem 4600kv CC Motor, befeuert an 2S.
Leider ist der Platz recht gering im Chassis, doch es reicht für den Regler und Rx.

Bild

Leider passen meine LiPos nicht in den Akkuschacht, nur das Hardcase von meiner Frau.
Die Schacht ist 47mm breit, ca. 140mm lang und 20mm hoch.

Ein großes Glücksgefühl hatte ich bei den 50° Lenkeinschlag, schaut richtig gut aus und das Driften ging bis jetzt extrem gut damit. (Soweit es im Haus möglich ist)
Bild

Da eine Karo nicht mit dabei ist, habe ich mir gleich eine zusammen mit Reifen und Felgen gekauft.

Bild
Ein paar Aufkleber mussten auch mit. :P

Ich habe mir eine Carbonkaro mit einer Dicke von 0,9mm bestellt, für grade mal 20€ kann man nicht viel falsch machen.
Die Karo zaubert mir immernoch ein Lächeln auf das Gesicht, sie ist ihr Geld mehr als wert.
Bild

Leider sind die Aufkleber nicht vorgeschnitten, so muss man mit dem Cutter fein arbeiten.
Die Aufkleber haben trotz großer Mühen viele Luftlöcher und Knicke, das kann ich aber nicht R2Hobbies zuschreiben, da fehlt es mir einfach an Übung.
Selbes Problem hatte ich auch mit den anderen Aufklebern.

Da der TEH-R31 mit nur 180mm Breite angegeben ist, habe ich mir Felgen mit 6 - 9mm Offset gekauft um an die 200mm Karo zu passen.
Doch passen Felgen ohne Offset schon sehr gut in die Karo, schade eigentlich.

Soweit bin ich mit dem Modell fertig und hier ein paar Bilder für euch:

Bild

Bild

Bild

Bild

Jetzt muss ich erstmal warten bis ich einen guten Platz zum testen haben.
Wenn es soweit ist werde ich natürlich euch über alle Vor- und Nachteile aufklären.

Edit:

Hätte ich den Bericht nur ein paar Minuten später geschrieben.
Ich hatte mir eben im Wohnzimmer ein wenig Platz gemacht um ein wenig zu driften.
Nach ein paar Minuten sprang als die Antriebswelle raus, ich konnte nicht erkennen warum, es war alles gut eingestellt.
Als ich den Reifen dann mal andersrum gedreht hatte, konnte ich meinen Augen nicht trauen.
Das Diffcup ging selbst für das weiche Plastik sehr weit auseinander.
So habe ich es schnell ausgebaut und meine Vermutung war richtig, das Diffcup war angebrochen.
Aber einen größeren Schrecken jagte mir das Diffcup ein, was noch in Ordnung war.
Ein Foto sagt mehr als 1000 Worte, man beachte das Modell hat nicht mal eine ganze Akkuladung durch:
Bild

Bestelle mit sobald es geht eins aus Alu.

Edit²:
Ich habe eben die DiffCups mit Epoxid und einem Gummiband geflickt.
Zu meinem Erstaunen ging es dann auch wieder, doch habe ich wohl versehentlich die Riemen zu stark gespannt.
Nach kuzer Zeit ging das Modell wieder auf Heckantrieb über, dachte es sei der selbe Fehler, aber nein.
Die METALLwelle ist gebrochen, noch unterhaltsamer wird es durch die Tatsache, dass der Plastikstift noch lebt.
Plastik bricht Metall, das ist nur in China möglich. :lol:
So schauts aus:
Bild

Wenn das Modell schon stehen muss, solls gut aussehen: ;)
Bild

Wir sprechen immernoch von langsamen Fahrten im Haus bei weniger als einer Akkuladung. *tisch*

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag, 15. Dezember 2011, 15:07:47 
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So, ich konnte es nicht mehr erwarten und so habe ich das Modell mal auf meiner "Strecke" getestet.
Der Asphalt war nass vom Regen mit kleinen Fützen und recht kalt.

Mit dabei war das EagleTree System/GPS und ein Tasche voll Hoffnung. ;)
Bevor es richtig losging, brach auch schon die Welle. Das wird langsam nen RunningGag.
Im Auto habe ich gleich eine andere Welle verbaut und es konnte losgehen.

Bevor es losging bin ich mal die "Strecke" angefahren, dabei stellte ich was schönes fest.
Die billigen Regenreifen, die ich verbaut hatte, hatten auf der nassen Fahrbahn sehr viel Grip,
weit mehr als die anderen mir bekannten Billigreifen.

Leider zieht auch der TEH-R31 bei Speed ein wenig zur Seite, viel weniger als der TT-01, aber dennoch ein wenig.
Ich glaube aber, dass es eine Einstellungssache ist oder an dem Spiel in den DiffCups liegt.
Da es nicht so schlimm war, konnte ich ein paar Speedruns fahren.
Der Wagen erreichte an 4600Kv, 2S bei 27MZ und 86HZ eine Geschwindigkeit von 66,9Km/h.
Bild
Da er recht leicht zu halten war, sollte ich schon mit dem 5900Kv über den Topspeed (73,9Km/h) von dem TT-01 rauskommen.
Wenn das Modell es aushält. :roll:

Leider bin ich über einen kleinen Schneehaufen gefahren, wobei sich der Wagen überschlagen hat.
Nun sind die DiffCups völlig durch, aber die Welle lebt noch. ;)
Bild

Das Modell hat jetzt 2 Akkuladungen durch und das Bild spricht für sich:
Bild

Ganz rechts ist die Stockwelle, ganz links meine Stricknadelwelle, rechts neben der Stricknadelwelle ein Versuch mit Kohlefaser.
Es ist traurig.

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 Beitrag Verfasst: Montag, 19. Dezember 2011, 23:33:10 
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Nun, das neue Diff ist heute angekommen, 4 Tage ist verdammt schnell für die HongKong Post. *thumpup*
Das Paket war aber auch süß, als es bei mir im Postfach lag:
Bild

Der Einbau war ein wenig komisch, da das Diff für vorne im Shop blau ist und das für hinten Rot.
Doch war es genau andersrum, so musste man doch ein wenig mitdenken.
Ich erinnere mich ja, wie ich sagte, dass ich ihn nicht wirklich auf Drift trimmen mag.
Naja, durch das Diff habe ich jetzt doch vorne einen Freilauf und hinten ein komplett gesperrtes Diff.
Jetzt ist der Wendekreis natürlich schon größer, aber ich hoffe, dass es auf der Bahn nicht auffällt.
Aber immerhin sind die DiffCups jetzt aus Metall, da sollte nichts brechen.
So schauts im Modell aus:
Bild

Bild

Zudem habe ich jetzt einen 5900kv Motor verbaut, das mit einem 27er Ritzel.
So sollte ich schon über die Geschwindigkeit vom TT-01 kommen, leider ist der Stromverbrauch auch stark nach oben gegangen.
Genaues kann ich erst mit einem neuen Test sagen.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag, 22. Dezember 2011, 14:56:59 
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Etwas weiter geht es.
Da nun die Diffs verbaut waren, bin ich heute wieder auf die Bahn um den Speed zu messen.
Als ich angekommen war, wusste ich gleich, dass das kaum was wird, da 40 - 50m von der Bahn nicht geräumt waren.
Naja, bin ich einfach mal ein wenig gefahren und war erstaunt, nichts ratterte, nichts brach, alles soweit ok.
Die Fahrbahn war nicht nur nass sondern teilweise flussartig, doch auch hier haben die Reifen gezeigt wie gut sie sind,
der Wagen klebte soweit es möglich war auf der Bahn.
Da die Bahn nur 100m lang war, konnte ich den Motor kaum ausfahren, kaum war er am hochdrehen musste ich auch schon wieder bremsen.
Gereicht hat es dann leider nur für 67,2 Km/h, ganze 0,3Km/h mehr. :roll:
Dafür lade ich kein Bild hoch, denke das glaubt ihr mir auch so. ;)
Ach, er hat ein Kampfgewicht von 1,46Kg

Irgendwann machte die Lenkung nicht mehr ganz mit, hatte Spiel und steckte auch mal in einer Lenkhaltung fest.
Weiterfahren konnte ich dennoch, bis mir zu kalt wurde.

Wenn man sich nach diesem Test den Wagen noch kaufen mag, sind die Diffs Pflicht.
Kauft man die mit, wäre man ohne Karo schon bei ca. 75€ plus Versand und Zoll (MwSt),
dazu dann halt noch Elektronik.
Man kann sich denken in welche Preisklassen das noch führt, grade wenn man bedenkt,
dass der TA-05 im Bausatz (mit Karo) nur 99€ kostet, weitaus mehr hält und Ersatzteile nicht lange aus China kommen müssen.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag, 29. Dezember 2011, 16:41:45 
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Da der Schnee nun weg ist, konnte ich heute einen neuen Versuch wagen.
Ich habe irgendwie einen 3S 5800mAh LiPo an das Modell gebastelt, der befeuert einen
5700kv Motor bei einer Übersetzung 28MZ zu 86HZ.
Ich nehme das Ergebnis gleich mal vorweg, es waren 72,4 Km/h. Sehr nah an dem vom TT-01.

Das größte Problem ist, das meine Bahn zu eng ist und ein bisschen schon reicht um ihn schlingern zu lassen.
Bei ca. 60 - 65 Km/h fangen die Reifen stark an sich zu dehnen, so ist ein kontrolliertes Fahren kaum möglich.
Zu meiner Überraschung ist der Stromverbrauch recht gering, nur 35A beim langsamen Beschleunigen.
Ich habe 2 Möglichkeiten:

A) Ich finde einen Platz der schön breit ist, wo er auch mal hin und her schlingern kann.

Oder

B) Ich kaufe Moosgummireifen.

Ich werde wohl erstmal B nehmen, da ich immer mal Moosis versuchen wollte, muss mich nur noch auf die Shore festlegen.

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 Beitrag Verfasst: Samstag, 31. Dezember 2011, 00:45:53 
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Ich habe ja jetzt meine neuen Felgen und Reifen bekommen und heute gleich mal ein paar verklebt.
Eigentlich wollte ich nochmal fahren gehen, aber hier liegt wieder Schnee. :(
Da Bilder echt zu kurz gekommen sind, sind hier nochmal zwei:
Mit den Vitrinenfelgen/reifen.

Bild

Bild

Moogummi Räder sind schon auf dem Weg, damit sollte ich die 75Km/h endlich knacken.
Neues Jahr neues Glück. *kleeblatt*

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch, 11. Januar 2012, 18:17:18 
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Mit dem Moosgummis habe ich nicht nur die 75 geknackt, sondern noch gut was draufgelegt.
In den ersten Versuchen bin ich auf ca. 80Km/h gekommen, mit etwas mehr Übung
habe ich dann heute die angestrebten 100Km/h überschritten.

Bild

Bei den ersten Versuchen heute hat der Wagen sehr stark zur Seite gezogen.
Später ist mir aufgefallen, dass sich ein Antriebsstift gebrochen hat und er damit nur auf FWD fuhr,
dazu war die Spur auch nicht so ganz toll eingestellt.
Der Hauptgrund, warum ich die ersten Versuche beenden musste, war dass sie wärend der Fahrt
eine Dämpferschraube gelöst hatte.
So lag der Wagen bei (zum Glück nur) halber Geschwindigkeit plötzlich auf der Dämpferseite auf,
das hatte zur Folge, dass der Wagen schlagartig zu dieser Seite "einlenkte", den Rest haben die Moosis gemacht.
Sie haben den Grip behalten und so hat sich der Wagen seitlich überschlagen, wie in einem Film.
Ach, dabei wäre fast Luft an das Lithium gekommen, da die Straße den LiPo fast aufgescheuert hatte.


Nun nach dem langen Test hat wohl jeder schon seine eigene Meinung zu dem Wagen bekommen.
Dennoch möchte ich meine Meinung und Eindrücke schildern.
Ja, der TEH-R31 ist aus dem Baukasten raus nicht zu gebrauchen und benötigt die Alu-Diffs und
für den Preis den man zahlen muss bekommt man auch was gutes namenhaftes, aber...

Irgendwie hat mir dieses Auto doch eine menge Freude gemacht es zu verbessern, einzustellen und
vorallem zu fahren.
Irgendwie spricht mich die Gewichtsverteilung (Motor vorne) sehr an und macht auch bei schnellen Kurvenfahrten einfach Spass.
Durch die Moosis (hatte vorher noch keine Erfahrungen damit) fährt er sich auf Schienen und dabei so weich wie eine Wolke.
Auch wenn er mich viel Geld und Arbeit gekostet hat, bin ich irgendwie froh, dass ich mir gekauft habe.

Fazit:

Würde ich jemanden zu diesem Modell raten? Ganz klar, NEIN!
Würde ich ihn mir nochmal kaufen? Eher nicht.
Es ist ein Paradebeispiel für ein billiges Modell in das man so viel Geld stecken muss, dass man ein super Modell bekommt.
Der Lenkeinschlag ist sehr groß, macht viel Spass und kommt dem Drift natürlich zu gute, dazu noch der Frontmotor.
Es ist auch mein erstes Riemenchassis, das Fahrgefühl ist sehr schön und möchte es nicht mehr missen.
Ein Modell zum teuren Basteln und Tüfteln, ein Modell um Anfänger von dem Hobby abzuschrecken,
das ist der TEH-R31.

Wenn ihr den ganzen Text gelesen habt, danke. Ich hoffe hier hattet Spass und ein paar Eindrücke sammeln können.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag, 29. März 2012, 13:07:17 
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Endlich kann ich sagen: Bild
Das Modell hat alles geschafft was ich mit ihm vorhatte.
Ich habe die Karo noch etwas verändert, ihr "Vitrinenfelgen/reifen" verpasst und die Karohalterung auf Magnet umgebaut.

Hier soweit die Bilder:

Bild

Hier der Spoiler in met. Grün, damit der Wagen einen leichten Kontrast zum Schwarz hat:
Bild

Und die Magnete:
Bild

Driften und schnelles Fahren gehen mit ihr sehr gut ohne viel verstellen zu müssen.
Die Dämpfung ist noch sehr soft, was man bei Kurvenfahrten sehr schön sehen kann, dafür federt sie auf dem dreckigen Platz viel ab.
Der Speed liegt und bleibt bei ca. 50 - 60 Km/h, was auf der Bahn mehr als genug ist,
dafür reicht ein 5000mAh LiPo für 30 - 40 Min.
Leider wurde ich wieder erinnert, dass es ein Chinamodell ist.
Es sind Schäden aufgetreten ohne einen Crash und an Stellen wo kein Stein was anrichten kann.
Zuerst brach bei voller Gradeausfahrt das Lenkgestänge, so ist er erstmal in den Graben gefahren,
gestern ist aus irgendeinem Grund der Achsschenkel gebrochen, der durch die Felge sehr gut geschützt ist.
Das Plastik muss so schlecht sein, dass es bei normaler Benutzung irgendwann einfach bricht.
Der Achsschenkel wurde erstmal mit Epoxi geklebt, man sehen ob es hält.

Ich werde bald mal ein Video von der Queen nachreichen.

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